Crans

Die nächste Art der Ornamentation ist der Cran.

Normalerweise wird er von Dudelsackspielern verwandt und wird auf der Konzertina nur selten gespielt. Aber er klingt sehr gut, und aus diesem Grunde will ich erklären, wie es gemacht wird.  Von Dudelsackspielern wird der Cran eigentlich fast ausschließlich auf dem tiefen D oder dem tiefen E gespielt.

Der Cran ist eine Art Stottern und vom Ablauf ähnlich der Long Roll, nur das nicht ein Cut und ein Dip verwandt werden, sondern zwei Cuts.

  1. Drücke den Knopf D in der linken G-Reihe mit dem kleinen Finger
  2. Laß den Knopf wieder los, aber nimm den Finger nicht runter, und im gleichen Zug spielst Du mit dem Mittelfinger das E in der C-Reihe kurz an.
  3. Laß diesen sofort wieder los, und spiele mit dem liegengelassenen kleinen Finger wieder das D.
  4. Laß diesen jetzt wieder los, und spiele in der C-Reihe das G ganz kurz an.
  5. Jetzt hüpfst Du sofort wieder auf den eigentlichen Ton D zurück.
Ein Cran ist oft gefolgt von einem Cut. Wenn Du Crans spielst, dann halte den ersten Hauptton (D) eine Spur länger aus als die übrigen zwei Hauptöne. Beachten muß man auf jeden Fall, daß man die Töne sauber trennt, nicht, daß sie sich überschneiden. Halte die Cuts kurz und die Haupttöne lang, so daß man die Haupttöne klar hören kann.

Übe es Crans auf D oder E mit einem A einzuführen. Nach dem Cran ende auf  D oder E, welche du (vorher) wieder cuttest.

Die Crans passen prima in unseren Jig. Die Enden der einzelnen Teile schreien förmlich nach Crans: