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Reel mit Verzierung

Jetzt wird es interessant. Du kannst jetzt ausprobieren, ob Du all die Verzierungen, die Du gelernt hast, nun beherrscht. Wenn Du durcheinander kommst kann es hilfreich sein, ein Metronom zu benutzen. Natürlich zunächst schön langsam eingestellt. Wenn Du keines hast, versuche gleichmäßig mit dem Fuß den Takt zu tippen. Später, wenn Du mit anderen zusammen musizierst, wirst Du es brauchen. Hier nun der Reel mit (viel zu vielen) Verzierungen:

Für den ersten Dip nimmst Du am besten das eingestrichene C aus der C-Reihe (C3). Den nächsten Cut mit dem G aus der G-Reihe. Bei dem Short Cran mußt Du wohl etwas üben. Achte wie gesagt darauf, daß die Töne sauber getrennt sind. Zu den sonstigen Cuts ist eigentlich nicht viel zu sagen: Du nimmst immer den nächst höheren Knopf in der Reihe. Die Dips werden normalerweise nicht so tief gespielt. Aber in unserem Fall (ich gehe hier von einer 20 knöpfigen Konzertina aus) haben wir keine besser passenden Töne. Später wirst Du natürlich in einem Stück nie so viele Verzierungen unterbringen; aber wir üben ja noch.

Jetzt kannst Du schon zwei irische Stücke, einen Jig und einen Reel. Damit Du mal ein richtig gutes Repertoir bekommst, kann ich Dir empfehlen, Dir weitere Stücke aus dem WWW im abc-Format zu besorgen. Du kannst diese als Noten ausdrucken und Dir sie dann vom Rechner vorspielen lassen und den Melodie-Verlauf mitverfolgen. Schau dazu mal auf meine Musik-Seite. Jetzt bist Du entlassen. Viel Spaß mit Deiner Konzertina.

PS: Wenn Dir gefallen hat, was ich hier zusammengetragen habe, meld' Dich ruhig mal bei mir. Ansonsten schau auch mal auf meine Danke Seite. Da gibt´s auch noch weitere Links. Tschüß!