Probleme, die Concertina richtig zu halten...
#1
Hallihallo,
ich versuche mich seit einigen Wochen an einer gebrauchten Anglo. So langsam fange ich an tatsächlich mal eine Melodie fast fehlerfrei spielen zu können. Aber immer wieder habe ich Probleme, die Concertina richtig zu halten. Stelle ich den Gurt zu eng ein, erreiche ich die unterste Tastenreihe nicht mehr, stelle ich ihn zu locker ein, rutscht irgendwie alles hin und her.

Gibt es da noch einen Tipp?

Gruß
Susu
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#2
Ich sehe gerade, die Frage ist noch nicht beantwortet. Wahrscheinlich war das, kurz bevor das Forum für einige Monate offline war.

Die Handriemen müssen eigentlich so locker sein, dass alles irgendwie hin und her rutscht. Die Hände sollen ja nicht unbeweglich festgeschnallt sein. Das heißt, bei Zug sind die Hände ein wenig mehr nach außen gewölbt und drücken gegen die Handschlaufen. Auf Druck dann nicht mehr.

Jedenfalls ist das bei mir so. Deshalb kann ich die Konzertina auch nicht in der Luft spielen, sondern nur, wenn sie auf den Oberschenkeln liegt. Englische Konzertinen haben ja keine Handschlaufen, sondern Daumenschlaufen. Bei denen scheint das anders zu sein, und ich kucke immer neidisch auf die Leute, die so eine im Stehen spielen können. Blush
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#3
Den Handriemen bei der Anglo habe ich auch eher locker. Man kann ja das obere Ende des Handriemens zwischen Daumen und Zeigefinger einklemmen. Dann ist die Konzertina gut fixiert, aber trotzdem ist man beweglich. Außerdem ist die Lage der Finger zu den Knöpfen eindeutig festgelegt. Das sehe ich auch als großen Vorteil gegenüber dem Akkordeon, bei dem ich oft nicht weis, wo ich gerade bin (besonders auch der Bass-Seite mit den Knöpfen).
Im Stehen kann ich die Konzertina aber auch nicht spielen (allenfalls ganz kurz). Das geht wohl nur, wenn die Konzertina nicht so schwer ist.
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#4
(08.02.2016, 05:30)Tanglo schrieb: Den Handriemen bei der Anglo habe ich auch eher locker. Man kann ja das obere Ende des Handriemens zwischen Daumen und Zeigefinger einklemmen. Dann ist die Konzertina gut fixiert, aber trotzdem ist man beweglich. Außerdem ist die Lage der Finger zu den Knöpfen eindeutig festgelegt. Das sehe ich auch als großen Vorteil gegenüber dem Akkordeon, bei dem ich oft nicht weis, wo ich gerade bin (besonders auch der Bass-Seite mit den Knöpfen).
Im Stehen kann ich die Konzertina aber auch nicht spielen (allenfalls ganz kurz). Das geht wohl nur, wenn die Konzertina nicht so schwer ist.

Meine Englische spiele ich auch nur auf den Knien - und ich gucke neidisch auf die Anglo-Spieler, die mit ihrem Handriemen beim Ruckeln richtig Kraft geben können, beim Ziehen. Ich denke auch: locker genug ist gut für Bewegungsfreiheit und fest genug ist gut für die Kraftübertragung (so wie es ja auch beim Diatonischen Akkordeon ist).
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