Wartaweil 2016
#1
Für alle, die langfristig planen müssen:

Das Konzertinatreffen 2016 wird vom 20. bis 22. Mai 2016 stattfinden.

Wer es solange nicht aushält: Herbsttreffen auf der Tannenburg: 23. bis 25. Oktober 2015.

Infos für beide Veranstaltungen auf www.KonzertinaNetz.de

Gruß, Klaus
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#2
Hallo,

das Anmeldeformular für Wartaweil 2016 steht pünktlich zum Jahresanfang auf http://www.KonzertinaNetz.de.

Ratet mal, wer sich wieder als erster angemeldet hat! ;-)

Ein schönes Jahr 2016,
Klaus
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#3
Ich fand das Treffen auf der Tannenburg insgesamt sehr nett. Wartaweil ist ja nun noch ein Stückchen weiter weg. Lohnt sich das denn, wenn man zweireihig unterwegs ist? (Ich fahre unter anderem deswegen nicht ins Wendland, auch wenn das reisetechnisch viel günstiger wäre.)
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#4
(28.03.2016, 23:54)Sebastian schrieb: Ich fand das Treffen auf der Tannenburg insgesamt sehr nett. Wartaweil ist ja nun noch ein Stückchen weiter weg. Lohnt sich das denn, wenn man zweireihig unterwegs ist? (Ich fahre unter anderem deswegen nicht ins Wendland, auch wenn das reisetechnisch viel günstiger wäre.)

? Verstehe die Frage nicht (wie auch beim SSI). Es geht um Musik, nicht um Instrumente. In Wartaweil gehören zur Kerngruppe wundervolle Musiker, die eben zufällig Banjo oder Geige spielen, und der Jo ist ein Super Choreograph, der aus welchen immer Instrumenten (besser InstrumentalistInnen) schöne Gesamtarrangements herauskitzelt.

Also ob du ein- zwei oder xreihig oder -saitig "unterwegs" bist oder flötest oder Löffel spielst - schräg angeguckt wirst Du garantiert nicht in Wartaweil.
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#5
Salü, RAc,

eine Anglo hat mehr Töne und Tonumkehrungen als eine zweireihige Konzertina. Zweireihige sind in der Regel mehrchörig (außer den ganz billigen) in Oktavstimmung, spielen also in einem anderen Register. Die Musik, die man auf den Anglos spielt, sitzt daher auf Zweireihigen häufig nicht wirklich gut, und umgekehrt klingen die Stücke, die ich auf einer Zweireihigen spiele, auf einer Anglo mitunter fipsig und flach. Das sind eben doch unterschiedliche Instrumente. Die Hälfte der Anglostücke kann ich nur verstümmelt mitspielen; das nervt denn doch etwas. Deshalb meine Frage.
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#6
RAc schrieb:Es geht um Musik, nicht um Instrumente.

Hallo Sebastian, hallo RAc,

Das Konzertinatreffen (Wartaweil/Tannenburg) ist ein Zwitter: Es ist ein Konzertinatreffen und es ist ein Musiziertreffen. Das erste war so geplant (für alle Konzertinabauweisen), das andere hat sich ergeben. Ich bin mit dem Ergebnis zufrieden.

Ein Treffen nur für Deutsche Konzertina (Zweireiher) hätte meiner Erfahrung nach mit zwei Problemen zu kämpfen, die eng zusammenhängen:

1. Es gibt nur relativ wenige Musiker, die sich mit der Deutschen begnügen. Viele steigen bald auf Anglo oder Duet um, oder auf Diat. Akkordeon. Ich schätze, mehr als 5 Teilnehmer würden sich nicht anmelden.

2. Da viele, die mit der Deutschen anfangen, irgendwann umsteigen, sind es meistens Anfänger, die mit der Deutschen zu den Treffen kommen (und sie haben einchörige Flohmarkt-, Dachboden- oder Ebay-Instrumente). Da ist es mit dem gemeinsamen spontanen Musizieren nicht immer ganz so einfach... Ein reines Zweireiher-Treffen wäre in der Regel ein Unterrichts-Wochenende, kein Musiziertreffen.

Wir lösen das Problem so, dass wir spontan aufteilen, entweder nur Samstag vormittag oder den ganzen Samstag. Jochen musiziert mit der (instrumental) gemischten Fortgeschrittenen-Gruppe und ich verarzte die blutigen Anfänger in einer reinen Zweireiher-Gruppe (Anglos haben ja auch zwei Reihen, mindestens). Die Abende sind aber immer gemeinsam, wer nicht mitspielen kann (zu schwer, falsche Tonart), erzählt einen Witz oder trägt Balladen vor...

Ein reines Zweireiher-Treffen mit Fortgeschrittenen würde mir auch sehr gefallen, aber bis dahin müssen wir noch Aufbauarbeit leisten ;-)

(In Wartaweil sind von 13 musizierenden Teilnehmern 4 mit Deutscher Konzertina angemeldet)

Gruß, Klaus

P.S. Nächstes Wochenende ist bei Kassel Jochens http://www.sessionhaus.de
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#7
(02.04.2016, 13:23)kawewue schrieb: bis dahin müssen wir noch Aufbauarbeit leisten ;-)

Hm. Ja. Ich habe den Eindruck, viele, die zur Konzertina kommen, haben andere Musik im Kopf als ich und gehen deshalb bald auf andere Konzertinatypen über (oder – nach dem, was du schreibst – auch zur Ziehharmonika).

Vielleicht war’s bei mir ein bisschen anders, weil ich – Jahre bevor ich selber auch nur auf die Idee kam, mir eine Konzertina zuzulegen – einen Ostberliner Bekannten hatte, der so ne zweireihige Konzertina spielte und damit Straßenmusik machte. Ich habe ihn ein paar Mal in der Stadt getroffen, im U-Bahnhof am Alexanderplatz und so. Einmal saßen wir mit anderen zusammen in einem Garten in Karow, und er meinte: Da kannste allet druff spielen. Sach ma’n Volkslied, watte willst. – Und das ging dann tatsächlich. Inzwischen ist er schon lange nicht mehr unter uns.

Vielleicht fehlt’s also wirklich an prägenden Vorbildern, die die Zweireihige als Instrument mit Eigenwert etablieren? Das spräche ja dann eher dafür, zu solchen Treffen zu fahren, auch wenn gegebenenfalls wenige dezidierte Zweireiherspieler dabei sind.  [Bild: mx26.gif]
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#8
(03.04.2016, 01:31)Sebastian schrieb:
(02.04.2016, 13:23)kawewue schrieb: bis dahin müssen wir noch Aufbauarbeit leisten ;-)

Hm. Ja. Ich habe den Eindruck, viele, die zur Konzertina kommen, haben andere Musik im Kopf als ich und gehen deshalb bald auf andere Konzertinatypen über (oder – nach dem, was du schreibst – auch zur Ziehharmonika).
[...]
Vielleicht fehlt’s also wirklich an prägenden Vorbildern, die die Zweireihige als Instrument mit Eigenwert etablieren?

UND an guten zweichörigen Instrumenten! Es gibt immer noch zu viele piepsige einchörige Scholers und Ebays! Aber auch hier muss man vielleicht erst wieder eine Nachfrage schaffen... Ich arbeite dran ;-)

Gruß, Klaus
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